Eine Bilanz: Erste Ablesung mit „Zusamme Fix-Ablesen“
Trotz eines gewissen Optimierungsbedarfs, der bei neuen Apps normal ist, zeigt sich Christian Weber, Bereichsleiter Kundenservice und Marktprozesse, im Großen und Ganzen zufrieden mit dem Ablauf und der Nutzung der neu konzipierten Ablese-App: „Auch die Ableser der Stadtwerke sind mit der App unterwegs, deshalb waren es im Endeffekt nicht 31.500 Kundenablesungen. Dennoch freuen wir uns über die hohe Akzeptanz. Es hat sich gezeigt, dass die App selbsterklärend ist und deshalb ohne Schwierigkeiten heruntergeladen und genutzt werden konnte.“
Vorteil Nummer 1: Datenqualität
Zahlendreher und ähnliche Fehler sind mit der App von vornherein ausgeschlossen. Da für die Zählerstände stets auch passende Fotos vorliegen, konnte der Klärungsbedarf bei den übertragenen Daten auf ein Minimum reduziert werden.
Vorteil Nummer 2: Zeitersparnis
Die Zählerdaten fließen bei der Übertragung direkt in das Abrechnungssystem, es muss niemand handschriftliche Notizen entziffern oder abtippen. „Wir möchten gern auch diejenigen motivieren, die uns dieses Mal noch per E-Mail die Zählerstände zugeschickt haben, denn auch diese müssen von Hand übertragen werden. Bei 4.000 E-Mails kann man sich vorstellen, dass viele Mitarbeiter viele Stunden daran sitzen. Wenn man schon E-Mail nutzt, ist der Schritt zur App ja auch nur noch ein Katzensprung“, ermutigt Christian Weber, ab der nächsten Ablesung die App zu nutzen.
Optimierungsbedarf erkannt
Die Stadtwerke haben erstmals den gesamten Prozess von der Erstellung der Anschreiben bis zur Verarbeitung der Zählerdaten mit eigenen Mitteln und eigenem Personal abgewickelt. Dabei kam es bei einem sehr kleinen Teil der Kunden zu Falschzuordnungen von Zählernummern zu den Adressen in den Ableseanschreiben. „Durch unseren automatischen Prüfmechanismus sind am Ende keine Schäden entstanden. Dennoch bitten wir alle Betroffenen um Entschuldigung für mögliche Unannehmlichkeiten. Grundsätzlich freuen wir uns über konstruktive Kritik und lassen diese in die Weiterentwicklung der App einfließen.“
„Wenn man schon E-Mail nutzt, ist der Schritt zur App ja auch nur noch ein Katzensprung.“

